Unser Vorstand stellt sich vor
Jens Böhm
Mein Name ist Jens Böhm, und dies ist meine Geschichte.
Seit vielen Jahren bin ich begeistert im Flash aktiv und inzwischen auch Teil des Vorstands. Mein Leben war geprägt von Höhen und Tiefen, und ich habe einige prägende Erfahrungen gemacht – darunter auch ein Scheitern, das mich tief erschüttert hat.
Eines der prägnantesten Erlebnisse war eine Beziehung, die mir zunächst Hoffnung und Vertrauen gab, doch nach einiger Zeit eine bittere Wendung nahm. Ich hatte diese Frau geliebt und ihr vertraut, nur um schließlich zu erkennen, dass ich einer Täuschung erlegen war. Nach Monaten wurde mir klar, dass hinter der Fassade ein völlig anderer Mensch steckte. Als sie schwanger wurde, hoffte ich auf eine Veränderung – eine Hoffnung, die sich nicht erfüllte. Nach über fünf Jahren zog ich 2007 die Konsequenz und trennte mich. Schon zuvor hatte ich eine gescheiterte Ehe hinter mir. Diese Zeiten brachten mich an meine Grenzen, und ich stellte mir die drängende Frage:
Wann kann man wissen, dass eine Entscheidung richtig ist, und wie kann man vor Fehltritten bewahrt werden?
Als Kind begleiteten mich meine Mutter und Schwester bis zu meinem achten Lebensjahr regelmäßig in die Kinderstunden der Brüdergemeinde in Weißwasser. Danach verlor ich den Kontakt zu Gott – bis zu jener schwierigen Phase nach meiner Trennung. In meinem Schmerz und meiner Verzweiflung wollte ich herausfinden, welcher Glaube oder welche Religion die Wahrheit ist. So kehrte ich in die Gemeinde zurück. Zu meiner Überraschung stellte ich fest, dass ich mich bald auf die Predigten freute. Nach und nach wuchs in mir eine feste Überzeugung: Der Glaube an Jesus Christus ist der richtige Weg.
Am 9. Oktober 2007, während einer ProChrist-Veranstaltung, fasste ich den Entschluss, mein Leben Jesus anzuvertrauen. Ich bekannte ihm meine Schuld und nahm ihn als meinen Retter an.
Was hat Gott seither in meinem Leben bewirkt?
Mein Charakter hat sich grundlegend verändert. Früher reagierte ich impulsiv und ließ mich beispielsweise im Straßenverkehr schnell provozieren. Heute kann ich die Ruhe bewahren und gelassen sagen: „Friede sei mit dir.“ Besonders dankbar bin ich Gott dafür, dass er mir Weisheit schenkt, Entscheidungen richtig zu treffen.
Auch in der Frage nach einer neuen Partnerschaft lernte ich, auf Gott zu vertrauen. Obwohl ich zunächst versuchte, mein Glück in Partnerbörsen zu finden, machte Gott mir deutlich, dass ich mich ganz auf ihn verlassen sollte. Und tatsächlich: Kurz darauf traf ich Christiane, die wunderbarste Frau der Welt – für mich ein Geschenk Gottes.
Was bringt mir Gott noch?
Alles. Er schenkt mir eine völlig neue Perspektive auf das Leben. Ich vertraue ihm und nehme alles aus seiner Hand an.
Jens Böhm
(Zimmermann, Raumausstatter)